Mittelalterhaus Nienover
 
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Aktuelles rund um das Haus

Thema des Wochenendes vom 18. Juni: „Vom Schaf zum Stoff“
Die Gruppe „Vuozvolc“ stellte in diesem Jahr das Textilhandwerk des 13. Jahrhunderts in den Vordergrund. Unter dem Motto  „Vom Schaf zum Stoff“ zeigte die Gruppe Vuozvolc die Entstehung eines Kleidungsstücks, wie es im 13 Jahrhundert getragen wurde. Die Vorbereitung der Rohwolle, die Garnspinnerei und das Färben mit Pflanzen wurde anschaulich dargestellt und erläutert. Der Medienkünstler Jens Wessel, der die Gruppen immer wieder vor Ort begleitet, hat einen Film darüber ins Netz gestellt.
Zu sehen ist auch das Kochen und Backen: Living History#1

Wer einmal in das hochmittelalterliche Stadtleben hineinschnuppern und mehr über diese Themen erfahren möchte, ist an den Tagen zwischen 11 und 16 Uhr am Mittelalterhaus Nienover herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.


Am Himmelfahrtswochenende Belebung des Mittelalterhauses Nienover - IG13tes erneut in Nienover
Die IG 13tes präsentierte das Mittelalter in der Hochzeit der Stadtwüstung Nienover. Die Burg Nienover, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde, gemeisam mit der umliegenden Stadt besaß im 12. und 13. Jh. seine größte Bedeutung, als sie Mittelpunkt einer Grafschaft und Residenz der Grafen von Dassel und Nienover war.
Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen und kommt bereits seit mehreren Jahren nach Nienover. Die Darstellung konzentriert sich auf den Alltag des 13. Jh. und dabei handwerklich auf die Herstellung von Alltagsgegenständen wie Löffel, Mollen, Daubenschalen, oder kleinere Lederarbeiten.
Weitere Informationen zur Gruppe gibt es unter: www.ig-13tes.de.



„Pulverrauch“ am Mittelalterhaus Nienover
Am Wochenende vom 13.05. bis zum 14.05.2017 belebte die Gruppe „Spätmittelalter im Norden“ das Mittelalterhaus in Nienover. Die Gruppe ist ein freier Zusammenschluss von verschiedenen Living-History-Darstellern und -Gruppen aus Norddeutschland. Gemeinsam ist allen der Fokus auf das städtische und bürgerliche Leben des 15. Jahrhunderts in dieser Region. Dies umfasst die Alltags- und Sachkultur genauso wie die Rekonstruktion von Handwerks- und Handarbeitstechniken.

Es wurde gezeigt, wie man damals lebte und schlief, wie man kochte und buk, wie man Kleidung und Schuhe anfertigte und wie man schrieb. Aber auch wie man die eigene Stadt verteidigte, nämlich mit der noch jungen Erfindung von Pulverwaffen und Büchsen. Der Anspruch der Gruppe an die Darstellung ist hoch; durch quellenbasierte Rekonstruktion sollte ein möglichst fundiertes Bild des Lebens am Ausgang des Mittelalters vermittelt werden.


Der Haushalt und die Menschen im Mittelalter mit Sorores Historiae

Am Mittelalterhaus Nienover wurde am Wochenende vom 29. April bis 1. Mai durch die Gruppe Sorores Historiae die Saison 2017 eröffnet. Das Mittelalterhaus mit seinen Belebungen geht damit in die 10. Saison und das Interesse von Gruppen und Besuchern ist weiterhin ungebrochen. Sorores Historiare besuchte erstmals das Haus und ist in den Alltag des Mittelalters eingetaucht:
„Wie hat man im Mittelalter eigentlich Wäsche gewaschen? Waren die Menschen nicht immer dreckig? Was hat man gegessen und wie wurde überhaupt gekocht? Stimmt es, dass man den Geschmack von vergammeltem Essen einfach mit Gewürzen übertüncht hat? Womit haben die Menschen ihr Geld verdient? Waren alle nur Bauern oder Ritter? Wer beziehungsweise wie viele Menschen lebten in einem Haushalt? Schliefen tatsächlich alle Menschen in einem Raum?
Diese und viele weitere Fragen werden wir bei der Belebung des Mittelalterhauses Nienover beantworten. Wir zeigen, wie die städtische, bürgerliche Mittelschicht gelebt hat, wie die Kleidung aussah und wie man sie herstellte, wie und was gekocht wurde, wie der Haushalt geführt und in Ordnung gehalten wurde. Dabei soll insbesondere der Unterschied zur armen Bevölkerung, aber auch zur adeligen Oberschicht abgegrenzt werden. Handwerk und Handarbeit die in Heimarbeit bzw. im Haus ausgeübt wurden spielen dabei genauso eine Rolle, wie die tagtägliche Hausarbeit. Der Besucher soll mit einbezogen werden, Dinge selber ausprobieren und Neues entdecken, Fragen sind ausdrücklich willkommen.“



Impressionen aus dem Haus

Bilder von Jens Wessel. Das Glas auf dem rechten bzw. unteren Bild ist eine neue Replik aus Grabungsfunden. Diese kann bei uns erworben werden.