Mittelalterhaus Nienover
 
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Aktuelles rund um das Haus

Spiel- und Spielzeug im Mittelalter mit Nobiles Palatii und Familia Rufus
Nobiles Palatii und Familia Rufus werden am 27. und 28. Juli Leben in das Mittelalterhaus bringen. Vier Erwachsene und sechs Kinder zeigen typisches Spielzeug und Spiele des Mittelalters. Eine Schreibstube, Waffenkunde und der Alltag im Mittelalter stehen auf dem Programm.
Interessierte Besucher sind herzlich willkommen. Die Besucherzeiten sind zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr. Der Eintritt auf das Gelände ist wie gewohnt frei.

Tremonia und In Foro zeigten den Beginn des 14. Jh.
Am 20. und 21. Juli waren die Paare Tremonia 1300 und "In Foro – Städtisches Leben um 1300" in Nienover und beschäftigten sich mit dem Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter.
Neben den klassischen Themen wie die Wollverarbeitung und die Ernährung befassten sich die Gruppen mit dem Thema Reisen, Sauberkeit und Hygiene. Die Aufklärung darüber sollte Licht in das dunkle Mittelalter bringen und mit Klischees zu Dreck, Armut, Unrecht und Unwissen aufräumen. Auch Steuern und Abgaben wurden thematisiert.
Interessierte Besucher, die sich von Vorurteilen zu dieser Zeit lösen wollten aber auch alle anderen waren herzlich willkommen.  
Mehr zu den Gruppen unter: Tremonia 1300 und In Foro.


Verein "Projekte zur lebendigen Geschichte e.V." präsentierte das 13. Jh.
Am 13. Und 14. Juli waren die Akteure des Vereins mit der Abkürzung „PzlG“ aus dem gesamten Bundesgebiet erstmals in dieser Konstellation am Mittelalterhaus.
"Projekte zur lebendigen Geschichte e.V." wurde 2005 gegründet und beschäftigt sich in mehreren Projekten mit unterschiedlichen Zeiten. Das ausgehende Hochmittelalter ist einer der Schwerpunkte. Dabei dreht es sich um die Rekonstruktion mittelalterlicher Kleidung und Sachkultur sowie Handarbeits- und Handwerkstechniken um das Jahr 1300.
"Wir beziehen uns auf einen Zeitraum der Geschichte, der von großen gesellschaftlichen Umwälzungen geprägt ist. Ein großer Bevölkerungszuwachs, der Mitte des 11. Jahrhunderts beginnt, führt zu Veränderungen in den Lebensweisen, Veränderungen von Handwerk und Veränderungen im Denken der Menschen. Es ist die Zeit des Heiligen römischen Reichs, von Friedrich II., dem Konflikt zwischen Kirche und weltlichen Mächten und auch die Zeit der Kreuzzüge.
All diese Veränderungen spiegeln sich auch in der Alltagskultur wieder, das Handwerk blüht auf, im einfachen Volk verändern und verbessern sich die Lebensumstände, das weltliche Leben tritt auch in der Kunst immer mehr in den Vordergrund."


Die Besucherzeiten sind zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr. Der Eintritt auf das Gelände ist wie gewohnt frei. Die Gruppe freut sich auf viele interessierte Besucher!


Daʒ Grôʒe Vrîe belebte am 1. Juliwochenende das Mittelalterhaus Nienover
Die interessierten Besucher konnten am Mittelalterhaus das bescheidene häuslichen Leben kennenlernen. Wie haben die Menschen damals den sommerlichen Alltag gemeistert? Womit haben sie ihre Zeit verbracht? Und viele weitere Fragen konnten beantwortet werden.



Woll- und Flachsverarbeitung, Färben und vieles mehr
Die Gruppe „IG IE.Genôte“, sprich: Jegenohte, lud erstmals die interessierten Besucher in das 13. Jh. ein.
Der Name der Gruppe kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet so viel wie „mit Eifer“. Mit Eifer widmen sie sich der Rekonstruktion der Kleidung sowie der Sachkultur des hohen Mittelalters und orientieren sich dabei an den aktuellen Forschungsergebnissen zu diesen Themen.
An dem Wochenende stand das textile Handwerk im Vordergrund wie auch die mittelalterliche Küche.

Info zur Gruppe:
"Wir sind kein Verein, sondern eine Gruppe, die sich zu ausgewählten Veranstaltungen zusammen findet wie zum Beispiel an den Mittelaltertagen in Bad Windsheim oder zu dem "Wie man auf Burgen lebte" auf der Ronneburg.
Einige der Gruppe sind auf sehr hohem Museumsniveau. Unser Darstellungszeitraum ist um das Jahr 1250."
Das Haus ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Gruppe sind willkommen.


Daʒ Grôʒe Vrîe belebte das Mittelalterhauses an Pfingsten
"Zu Pfingsten wird das Mittelalterhaus wieder zum Leben erweckt. Dieses Mal treffen sich verschiedene Gruppen aus zwei unterschiedlichen Zeitstellungen. Darsteller aus dem 14. und 15. Jahrhundert führen historisches Handwerk vor, bieten u.a. ausgewählte Produkte an und laden zum Mitmachen und Lernen ein. Gezeigt werden vor allem Tischlerhandwerk, das Paternostermachen, Sticken, Nähen, Brettchenweben, Malen und Tuchfärben."


IG13tes zeigte Handwerk am Mittelalterhaus
Die seit Jahren am Mittelalterhaus engagierte  Interessensgemeinschaft 13tes präsentierte erneut in diesem Jahr vom 30. Mai bis 2. Juni das Mittelalter in der Hochzeit der Stadtwüstung Nienover. Die vielseitig agierenden Mitglieder zeigten verschiedenste Handwerke neben dem Alltag des 13. Jh.

Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Diese kommen bereits seit mehreren Jahren nach Nienover und präsentieren die unterschiedlichsten Handwerke und Fertigkeiten aus der Zeit, in der die Stadt Nienover existierte. Weitere Informationen zur Gruppe gibt es unter: www.ig-13tes.de.




Daʒ Grôʒe Vrîe
Auf Grund der Nähe zum Mittelalterhaus hat sich die Gruppe bereit erklärt, die Patenschaft für das Mittelalterhaus Nienover zu übernehmen und Hilfestellung bei der Betreuung des Geländes und des Hauses zu leisten. Neben Reparaturarbeiten und Pflege geht es der Gruppe in erster Linie darum, das Haus mit allem Drum und Dran in seiner Funktion zu sichern und auch durchaus gemeinsam weiterzuentwickeln.
"Wir sind eine Gruppe von Darstellern, deren Ziel es ist, die typische Bevölkerung im „großen Frei“ (daʒ grôʒe vrîe) zur Mitte des 14. Jahrhunderts abzubilden.
Das Große Freie bezeichnet einen im 12. Jahrhundert entstandenen und bis 1730 eigenständigen Siedlungsraum im Städtedreieck von Hannover, Hildesheim und Peine. Er umfasste 14 Dörfer der heutigen Städte Lehrte, Hannover und Sehnde sowie weitere südlich angrenzende Orte. Die Bewohner verfügten über Sonderrechte und wurden die Freien vor dem Nordwald genannt.
Dazu gehören Handwerker, Händler und Kaufleute genauso wie Ackerbürger, Angehörige des Klerus und der ein oder andere Söldner.
Wir legen Wert darauf, uns durch möglichst genaue Rekonstruktionen des Lebens im „großen Frei“ zu nähern. Das bedeutet, dass unsere Bekleidung und unsere täglichen Güter nach bestem Wissen und Gewissen Funden und überlieferten Darstellungen dieser Region nachempfunden sind und unsere Tätigkeiten nach historischem Vorbild nachgestellt werden."
Näheres unter http://www.daz-groze-vrie.de


Anno Domini 1189 belebte das Mittelalterhaus zum Maibeginn
Bodenfelde/Nienover. In der Zeit von 1. bis zum 5. Mai war die Gruppe Anno Domini 1189 aus dem Rheinland am Mittelalterhaus. In der Zeit konnten interessierte Besucher erfahren, wie die Lebenswelten des niederen Adels  und des dazugehörenden Gesindes im Rheinland ausgesehen haben. Neben Handwerk, wie Backen, Brettchen-Weben oder Textilverarbeitung, wird Alltags- und Sachkultur veranschaulicht.


Der Darstellungszeitraum liegt zwischen dem Ende des 12. und dem beginnenden 13. Jahrhundert, also passend zur Blütezeit der Stadt Nienover (11. bis 13. Jhd.). Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte der Gruppen kann ein facettenreiches Bild gezeigt werden.



Filme 2017 von Jens Wessel
Civitas Medievalis im Juli:



Vuozvolc im Juni:




Impressionen aus dem Haus

Bilder von Jens Wessel. Das Glas auf dem rechten bzw. unteren Bild ist eine neue Replik aus Grabungsfunden. Diese kann bei uns erworben werden.